Familie und Bildung

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Der Vielfalt des Familienlebens gerecht werden!

Familien existieren in der heutigen Zeit in unterschiedlichen Formen und werden zunehmend finanziell gefordert. Dem muss die Politik gerecht werden. Unter Familie verstehen wir die klassische Familienform (Vater, Mutter, Kind), Einelternfamilien (Mann oder Frau), generationsübergreifende Familien, Patchwork-Familien, Geschwisterfamilien bis hin zu gleichgeschlechtlichen Paaren mit Kindern. Aus dieser Aufzählung ergibt sich, dass für uns wichtig ist, dass Familie gelebt wird und nicht, wer sie mit wem lebt. Die eingegangenen Verpflichtungen können die jeweiligen Partner entweder durch herkömmliche Eheschließung, Eintragung einer Lebenspartnerschaft oder durch „Familienvereinbarung“ bekräftigen. Alle Lebensgemeinschaften, in denen füreinander und damit für die Gesellschaft

Verantwortung übernommen wird, sind wertvoll, beschützens- und unterstützenswert. Wir fordern daher

  • eine radikale Reform der finanziellen Familienförderung. Statt zahlreicher einzelner Fördermaßnahmen, die mit viel Bürokratieaufwand verbunden sind, schlagen wir hohe Steuerfreibeträge pro Familienmitglied (für Erwachsene 100%, für Kinder 50%) vor. So kann eine weitreichende finanzielle Entlastung der Familien erreicht werden, ohne Bürokratiemonster zu schaffen. Sollten besagte Freibeträge nicht voll ausgeschöpft werden, muss ein auskömmliches Kindergeld gezahlt werden.

 

Bildungspflicht statt Schulpflicht!

Die Bildung unserer Kinder ist ein hohes Gut und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir dürfen sie nicht ideologisierten Zentralplanern überlassen. Wir fordern daher

  • Ideologiefreie Bildung. Der beste Weg, diese zu erreichen, ist die Beibehaltung des föderalen Bildungssystems sowie insgesamt mehr Wettbewerb in den Ausbildungssystemen. Lehrer, Schüler und Eltern müssen sich alle einbringen, um ihre jeweilige Schule attraktiver zu gestalten.
  • Ausbildung muss von der Kita bis zum Erreichen des Abiturs bzw. eines Ausbildungslevels, der das Ergreifen eines Berufs ermöglicht, kostenfrei sein.
  • Eigene Aufnahmetests und sowie Probezeiten beim Zugang zur höheren Schule, durchgeführt von der jeweils betreffenden Schule. So erhalten wir motivierte Lehrer und Schüler. Die dirigistischen Methoden des Schulamts lehnen wir ab.
  • Die Öffnung des Bildungssystems für experimentelle bzw. alternative Schulsysteme (hierzugehört auch „home schooling“) und wohlwollende Begleitung derselben bei Kontrolle der Bildungspläne/-inhalte.
  • Finanzielle Gleichstellung von staatlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft
  • Die Beibehaltung des Meisterzwangs im deutschen Handwerk und die formale Gleichstellung von Universitätsstudium und Meisterausbildung. Wir schätzen die Ausbildungsleistung des Meisterschülers ausdrücklich wert.