Geld- und Finanzsystem

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Der Euro hat die Versprechen der Politik nicht erfüllen können – statt eines stabilen Währungsraumes führte die Währungsunion zu Krisen und ökonomischen Verwerfungen. Die größten Lasten der Eurokrise werden Deutschland aufgebürdet ohne dass der deutsche Bürger und Steuerzahler von der Einheitswährung profitieren würde. Allerdings löst auch die alleinige Rückkehr zu nationalen Währungen die Probleme, die mit dem System der Zentralbanken und der Teilreserve einhergehen, nicht.

 

Wir fordern daher

  • Eine grundlegende Reform des Geld- und Finanzsystems! Dabei muss eine geordnete Auflösung der Eurozone, beispielsweise über die Einführung von Parallelwährungen, am Anfang stehen. Sollte dies nicht möglich sich, muss Deutschland alleine aus der Währungsunion ausscheiden.
  • Die Auflösung des Teilreservesystems. Der Löwenanteil des Gewinns aus der Geldschöpfung verbleibt in dem heutigen System bei den Geschäftsbanken. Dies muss sich ändern. Wir fordern daher in einem ersten Schritt, die vollständige Deckung aller Bankguthaben. Die Geldschöpfung liegt dann vorerst in der alleinigen Verantwortung der Zentralbank. Dies alleine aber würde dem staatlichen Missbrauch der Druckerpresser erst recht Tür und Tor öffnen. Es bedarf daher weiterer Maßnahmen (s. Forderungen 3 + 4)
  • Zulassung von alternativem Geld in jedweder Form, also beispielsweise Währungen basierend auf Gold, Silber oder Rohstoffen, Cryptowährungen wie Bitcoin, Regiogelder, Zeitkonten, Tauschringe, etc. pp. Es muss dem Bürger überlassen bleiben, womit er zahlen und bezahlen möchte. Der Wettbewerb wird dann für das bzw. die stabilsten und besten Geldsysteme sorgen. Er ist zugleich das beste und unbestechlichste Instrument zur Kontrolle der Zentralbanken.
  • Die Auflösung des Zentralbankensystems als letzen Schritt. Ein wettbewerbliches Geldsystem benötigt keine Rückversicherung in Form einer Zentralbank. Die jüngste Geschichte hat hinreichend bewiesen, dass Zentralbanken nicht dauerhaft unabhängig agieren können. Früher oder später werden sie von der Politik missbraucht – zum Schaden der Bürger.
  • Wir unterstützen ausdrücklich die Initiative „Holt unser Gold heim!“